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Uwe Junge zur Mittelrheinbrücke: „Verkehrsminister befindet sich argumentativ im Kreisverkehr“

+++ Pressemitteilung ++

Die Sitzung des Kreistags des Rhein-Hunsrück-Kreises vom Montag zeigte, dass Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) an einer zügigen Umsetzung der Mittelrheinbrücke nicht wirklich interessiert ist. Der Präsident des Rechnungshofs, Klaus P. Behnke, hat in der Kreistagssitzung in Simmern zum Ausdruck gebracht, dass ein Raumordnungsverfahren zeitgleich zur Einordnung der Zuständigkeit erfolgen kann. Ob die Brücke als Kreis- oder Landesstraße klassifiziert wird, könne durch ein zusätzliches Gutachten festgestellt werden, so Behnke.

Dazu Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Die Brücke muss jetzt in Angriff genommen werden. Der Verkehrsminister befindet sich argumentativ im Kreisverkehr und findet die richtige Ausfahrt nicht. Das Mittelrheintal darf infrastrukturell nicht abgehängt werden und zu einem Museum werden. Die Region wird durch diese Brücke massiv profitieren. Der Verlust des Status ‚UNESCO-Weltkulturerbe‘ für das Mittelrheintal ist ein Scheinargument und eine populistische Drohkulisse des Verkehrsministers. Der Bau der Seilbahn in Koblenz ist ein Beispiel für eine konstruktive Sonderlösung und Dresden hat durch den Verlust des UNESCO-Status bisher keinen Schaden erlitten. Das Etikett Weltkulturerbe darf dem Wunsch der Bürger nicht entgegenstehen. Die Verkehrsströme bahnen sich ihren Weg ohnehin, egal ob es sich um eine Kreisstraße oder eine Landesstraße handelt. Herr Minister, seien Sie kompromissbereit und bauen Sie die Brücke  – zum Wohle unserer Bürger!“

Uwe Junge  ist Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr AfD Presse-Team