Martin Schmidt (AfD) kritisiert Landesregierung: Gutenberg-Jubiläum ist kein regionales Ereignis

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+++ Pressemitteilung +++

Martin Schmidt (AfD) kritisiert Landesregierung: Gutenberg-Jubiläum ist kein regionales Ereignis

Am 3. Februar 2018 jährt sich der Todestag von Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, zum 550. Mal. Deshalb richtete Martin Louis Schmidt, fachpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion für die Themengebiete Kultur und Geschichte sowie Tourismus und Regionalpartnerschaften, eine Kleine Anfrage an die Landesregierung, in der es unter anderem darum ging, ob sich diese organisatorisch und finanziell an Veranstaltungen im Jahre 2018 beteiligt. Die Landesregierung verneinte die Frage.

Dazu Schmidt:

„Aus rheinland-pfälzischer Sicht wäre das Jubiläum ein guter Anlass, ein ‚Gutenberg-Jahr 2018‘ auszurufen und beispielsweise für den Städtetourismus und die grenzüberschreitende kulturelle Imagepflege des Landes zu nutzen. Es ist mir unbegreiflich, warum die Landesregierung die Initiative ausschließlich der Stadt Mainz und Mainzer Einrichtungen überlässt. Offenbar wird das Gutenberg-Jubiläum als ein regionales Ereignis angesehen, ganz im Gegensatz zu den zahlreichen auch von Bund und Land geförderten Veranstaltungen zum 200. Geburtstag von Karl Marx. Besteht die Befürchtung, Gutenberg würde Marx durch eine entsprechende Würdigung in den Schatten stellen? Es zeigt sich jedenfalls einmal mehr die ideologische Schlagseite der rot-grün dominierten Landesregierung. Dabei böte Gutenberg ein reiches Spektrum an aktuellen Bezügen wie Lese- und Sprachförderung oder Digitalisierung und Neue Medien. Die AfD wird sich mit dieser Antwort nicht abspeisen lassen, sondern mit eigenen Anträgen für eine überregionale Beachtung des Gutenberg-Jubiläums werben.“

Martin Louis Schmidt ist fachpolitischer Sprecher der AfD für die Themengebiete Kultur und Geschichte, Tourismus und Regionalpartnerschaften sowie Aussiedler, Vertriebene, Auslandsdeutsche.