Damian Lohr MdL und Vorsitzender der Jungen Alternative. Bericht vom Vortrag am 28.03.17 in Pirmasens

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Am vergangenen Dienstag (28.3.) war der AfD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Jungen Alternative Deutschlands, Herr Damian Lohr, im Bürgerbüro des AfD-Kreisverbandes Südwestpfalz in Pirmasens zu Gast. Der AfD-Direktkandidat zur Bundestagswahl, Ferdinand Weber, führte in die Veranstaltung ein und sagte unter anderem, in Pirmasens werde zu viel schlechtgeredet. Lohr nannte „Deutschland zuerst“ als Slogan der Jungen Alternative. Die Jugend müsse sich heute schon um ihren Lebensabend kümmern: „Die Verursacher der gegenwärtigen Probleme sind dann schon lange unter der Erde.“ Der Abgeordnete kritisierte „fortgesetzten Rechtsbruch“ der Bundesregierung, wenn sie es unterlasse, Deutschlands Außengrenzen zu sichern. So sei es kein Wunder, wenn Flüchtlinge dann wiederholt einreisten und sich unter mehreren Identitäten Sozialleistungen erschlichen. Von Asylbewerbern könne und müsse Gesetzestreue erwartet werden. „Linke Organisationen geben teilweise in Flyern auf Arabisch Tipps, wie ein Flüchtling gezielt die Abschiebung verhindern kann, etwa durch Vorspiegelung eines Atemnot-Anfalls.“ Rechtsbrüchig sei es auch, dass die Mainzer Ampelkoalition der AfD den zweiten Ausschusssitz vorenthalte. Dagegen werde man klagen. „Teilweise erinnern mich die aktuellen Zustände in Deutschland an eine Bananenrepublik.“ Für falsch halte er es auch, dass Deutschland bis jetzt schon mit 80 Milliarden Euro für die griechischen Schulden bürge. Faktisch werde hier Insolvenzverschleppung betrieben. Es gehe nicht an, dass der deutsche Steuerzahler mit derart hohen Risiken belastet werde. Mit dem saarländischen AfD-Ergebnis ist Lohr „angesichts der besonderen Rahmenumstände dort“ zufrieden. Für die Bundestagswahl erwartet er „10 bis 20 Prozent“. Pikant: „In Flurgesprächen im Landtag äußert mancher CDU-Kollege seine Zustimmung zur AfD-Politik, aber öffentlich dürfen sie das nicht sagen.“

Veranstaltung 28.03.2017