Christiane Christen (AfD) gegen EU-Waffenrechtsverschärfung: Brüssel will rechtstreue Bürgern gängeln

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+++ Pressemeldung Landesverband AfD Rheinland-Pfalz +++

Christiane Christen (AfD) gegen EU-Waffenrechtsverschärfung: Brüssel will rechtstreue Bürgern gängeln

  • Geplante erneute Verschärfung des Waffenrechts geht an der Realität vorbei
  • Bei nur 0,00008% aller Straftaten in Deutschland sind legale Schusswaffen beteiligt.
  • Rechtstreue Jäger und Sportschützen werden unzumutbar belastet

Mainz. Ein neuer Regelungsirrsinn aus Brüssel erreicht Deutschland: Alle Wertschutzschränke und Sicherheitsbehältnisse, in denen Waffen aufbewahrt werden, sollen noch sicherer werden. „Anhand der Zahlen, die die Zeitschrift VISIER (Zeitschrift für Sportschützen) in der aktuellen Ausgabe recherchiert hat, kann man das getrost als Gängelung von rechtstreuen Bürgern bezeichnen“, meint Christiane Christen, erste stellvertretende Landesvorsitzende und Direktkandidatin zur anstehenden Bundestagswahl im Wahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal.

So sind nach einer BKA-Statistik aus dem Jahr 2014 bei nur 0,2% der Straftaten in Deutschland überhaupt Schusswaffen beteiligt. Davon sind fast alle illegal. Nur bei 0,00008% der Straftaten werden Legalwaffen verwendet.

Dazu kommt, dass manchen Bürgern über diese Regelung der Besitz von Waffen faktisch verwehrt wird: Die künftig legalen Schränke werden ca. 500 Kilo oder mehr wiegen und können nur noch von Spezialfirmen bewegt werden. Abgesehen von einem vielfach höheren Preis im Vergleich zu bisherigen Schränken und den zusätzlich extrem hohen Transportkosten können die Schränke sicher nicht überall aufgestellt werden. Die Decke von so mancher Altbauwohnung dürfte hierfür nicht belastbar genug sein.

Betroffen sind knapp eine Million Waffenbesitzer (Jäger und Sportschützen) in Deutschland, die sich dann neue Waffenschränke anschaffen müssen, wenn sie sich eine neue Waffe zulegen.

Christiane Christen findet: „Die Regelung ist für die Betroffenen unzumutbar, teuer und uneffektiv, beweist aber, wie weit die Brüsseler Eurokraten von der Lebenswirklichkeit der Bürger entfernt sind. Auch dass vorhandene Statistiken nicht in die Gesetzgebung einfließen, kann ich überhaupt nicht verstehen. Die Realität sollte Anleitung für die Gesetzgebung sein.“

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