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ARD und ZDF: Antwort auf Programmbeschwerde über das teure Jugendformat „Funk.net“ ist bezeichnend (Kommentar)

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk genießt Programmautonomie. Im SWR-Staatsvertrag verpflichtet sich der SWR gegenüber den Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zu „Objektivität und Überparteilichkeit“, zu „dem Gebot journalistischer Fairness“ (beide § 6 Abs. 3) und „die verschiedenen Auffassungen im Gesamtangebot ausgewogen und angemessen zu berücksichtigen“ (§ 6 Abs. 4). Außerdem trägt der SWR „zur Verwirklichung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung bei“ (§ 6 Abs. 1), er soll demokratische Bedürfnisse der Gesellschaft erfüllen und einen „objektiven und umfassenden Überblick“ vermitteln (§ 3 Abs. 1).

Programmbeschwerde

Wenn dies nicht der Fall ist, bleibt die Möglichkeit einer Programmbeschwerde, die im ersten Schritt an die SWR-Gremiengeschäftsstelle geht, bei einer Ablehnung in einem zweiten Schritt an den SWR-Rundfunkrat. Die Beantwortung meiner Programmbeschwerde über den Beitrag „Deine Kinder werden schwul“ aus dem Format „Headlinez“ des Jugendangebotes „Funk“ wirft ein bezeichnendes Bild darauf, wie es um die Selbstkontrolle der öffentlich-rechtlichen Medien in der Praxis tatsächlich bestellt ist.

Anmerkung: „Funk“ ist ein Internet-Format, das 45 Millionen Euro kostet und von ARD und ZDF getragen wird, die inhaltliche Gestaltung obliegt in erster Linie dem SWR

„Alte Männer“

In dem Beitrag wird meiner Ansicht nach gegen das „Gebot der journalistischen Fairness“ verstoßen. Andersdenkende werden abschätzig als „alte Männer“ bezeichnet werden. „Alt“ und „Männer“ – diese Begriffe werden in diesem Zusammenhang abwertend eingesetzt und stellen eine Diskriminierung dieser Gruppe dar. Hier handelt es sich um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

„Scheiße“ und „völlige Blödheit“ – die Sprache des Jugendformats

Es darf kein Kriterium für eine politische oder geistige Auseinandersetzung sein, ob jemand „alt“ oder „männlich“ ist. Es handelt sich zudem um eine platte Beleidigung, die nichts mit dem thematisierten Gegenstand zu tun hat. Mit einer auf journalistischer Fairness basierenden Auseinandersetzung hat es auch nichts zu tun, wenn Begriffe wie „verbitterte, hängengebliebene Leute“ fallen, die „so eine Scheiße“ erzählen oder „so ein Mist“ oder „in völliger Blödheit“. Oder: „ … stellt ihr euch dreist wie Scheiße auf irgendeine Bühne“.

In der Begründung für die Ablehnung durch den Telemedienausschuss des SWR-Rundfunkrates vom 31. März 2017 heißt es neben dem Hinweis, dass es sich um einen Meinungsbeitrag handelt: „Die von Herrn Anders (Anmerkung: Rayk Anders produziert das Format Headlinez aus GEZ-Gebühren) gepflegte Art der hyperbolisch pointierten Rhetorik ist in der angesprochenen Zielgruppe ein durchaus geläufiges Stilmittel und wird auch als solches verstanden.“

„Hass-Sprache“: Zweierlei Maß

Hier liegt eine gewaltige Verrohung der Sprache vor, so dass man sich nur wundern kann, wenn es in der Antwort auf meine erste Programmbeschwerde heißt, dem Gebot der journalistischen Fairness werde „umfassend Rechnung getragen“. Sind die angeführten Beleidigungen fair? Einerseits ist also nach dieser Lesart das Beschimpfen von Andersdenkenden ein geläufiges Stilmittel und fair, andererseits werden derzeit alle Hebel in Bewegung gesetzt, um gegen „Hass-Sprache“ im Netz vorzugehen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Noch bedenklicher ist allerdings, dass offenkundig die Selbstkontrolle der öffentlich-rechtlichen Medien nicht funktioniert und die im SWR-Staatsvertrag formulierten Verpflichtungen des Senders wertlos sind. Sie bestehen nur auf dem Papier, sind aber in der Praxis ohne Bedeutung. So muss sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht wundern, wenn er immer mehr an Glaubwürdigkeit einbüßt.

Joachim Paul

Von | 27. April 2017|AfD, Aktuelles|0 Kommentare

Quelle: http://www.alternative-rlp.de/ard-und-zdf-antwort-auf-programmbeschwerde-ueber-das-teure-jugendformat-funk-net-ist-bezeichnend-kommentar
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